Berechnen Sie ihr Brutto- oder Nettogehalt für 2016

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Erläuterung

Berechnung: Wählen Sie ob Sie von Ihrem Bruttolohn den Bertrag errechnet haben wollen, den Sie nach allen Abzügen Netto zur Verfügung haben. Sie können auch den Bruttolohn eines gewünschten Nettolohnes berechnen. Dies ist hilfreich bei Bewerbungen, wenn es darum geht, dem zukünftigen Arbeitgeber ihre Gehaltsvorstellung mitzuteilen.

Nettogehalt: Das Nettogehalt ist das Gehalt, nachdem alle Sozialabgaben (i.d.R. Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung) und Steuern (Einkommenssteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) vom Bruttogehalt abgezogen ist. Umgangssprachlich sagt man zum Nettogehalt, das ist das Geld, welches beim Arbeitnehmer in die Tasche fließt.

Bruttogehalt: Das Bruttogehalt ist das Gehalt, welches alle Sozialabgaben (i.d.R. Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung) und Steuern (Einkommenssteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) beinhaltet.

Bundesland: Wählen Sie aus der Liste Ihr Bundesland. Es gibt Unterschiede zwischen Ost und West bei der Krankenversicherung und der Kirchensteuer.

Steuerklasse: 

  • Steuerklasse I: Ledige, verwitwete oder geschiedene ohne Kinder.
  • Steuerklasse II: Alleinerziehende ledige, verwitwete oder geschiedene mit Kindern.
  • Steuerklasse III: Verheirateter Alleinverdiener oder Doppelverdiener bei dem der andere Ehegatte auf Antrag beider die Steuerklasse V hat. Empfiehlt sich für Ehegatten, mit einem Vielverdiener (Steuerklasse III) und einem Wenigverdiener (Steuerklasse V).
  • Steuerklasse IV: Verheirateter Doppelverdiener, empfiehlt sich für Ehegatten, bei denen beide ungefähr gleichviel verdienen.
  • Steuerklasse V: Siehe Steuerklasse III.
  • Steuerklasse VI: Bei zusätzlicher Lohnsteuerkarte für ein weiteres Dienstverhältnis (Für einen Nebenverdienst).

Ehegatten-Faktor: Ehegatten, die nicht dauernd getrennt leben und beide Arbeitslohn beziehen, erhalten für den Lohnsteuerabzug jeweils die Steuerklasse IV. Auf gemeinsamen Antrag können sie die Steuerklasse III (in der Regel für den Höherverdienenden) und die Steuerklasse V wählen. Da in der Steuerklasse III die ehebezogenen Entlastungen (insbesondere der doppelte Grundfreibetrag) berücksichtigt werden, ergibt sich im Gegenzug für den Ehegatten mit der Steuerklasse V (in der Praxis ganz überwiegend die Ehefrau) eine verhältnismäßig hohe Lohnsteuerbelastung, insbesondere höher als in der Steuerklasse IV.

Kinderfreibetrag: Ist ein Freibetrag im Steuerrecht, der bei der Besteuerung der Eltern einen bestimmten Geldbetrag steuerfrei stellt. Den Kinderfreibetrag können Sie ihrer Lohnsteuerkarte entnehmen. Der Kinderfreibetrag steht jedem Elternteil zur Hälfte zu. Sie können aber auf ein Elternteil übertragen werden.

Krankenversicherung: Erstattet den Versicherten die Kosten (voll oder teilweise) für die Behandlung bei Erkrankungen, bei Mutterschaft und oft auch nach Unfällen. Sie ist Teil des Gesundheits- und in vielen Ländern auch des Sozialversicherungssystems. Den Krankenversicherungsbeitrag entnehmen Sie ihrem monatlichen Gehaltszettel. Wenn Sie privat versichert sind wählen Sie privat versichert. Die Kosten für die Privatversicherung müssen manuell vom Nettolohn abgezogen werden.

Kirchensteuer: Die Kirchensteuer ist eine Steuer, die Religionsgemeinschaften von ihren Mitgliedern zur Finanzierung ihrer Aufgaben erheben. In Bayern und Baden-Württemberg werden 8% berechnet, in allen anderen Bundesländern 9%.

Jährliche Beitragsbemessungsgrenzen 2016: 

  • Arbeitslosenversicherung: West: 74.400,00 Euro, Ost: 64.800,00 Euro
  • Gesetzliche Rentenversicherung: West: 74.400,00 Euro, Ost: 64.800,00 Euro
  • Soziale Pflegeversicherung: Bundesgebiet: 50.850,00 Euro
  • Gesetzliche Krankenversicherung: Bundesgebiet: 50.850,00 Euro